Aktuelles


Einsteigerkurs für die Trüffelsuche

mit Matthias Steudler und Pius Bodenmann

 

Datum: 28.September 2019

Ort: Hundeschule Avance in Murten

Dauer: 09:30 Uhr bis ca. 16:00 Uhr

Kosten: pro Person mit Hund 300.00sfr

 

Voraussetzungen:

Der Hund sollte mindestens 6 Monate alt sein, sozialisiert und die wichtigsten Befehle kennen. Auch sollte er problemlos 1 bis 2 Stunden im Auto warten können.

Mitnehmen:

der Witterung angepasste Kleidung. Brustgeschirr für den Hund mit Schleppleine und natürlich seine Lieblingsguddi. Schutztuch gegen Sonne für den Hund im Auto, Wasser für Hund, Futter,

Teilnehmerzahl: Es hat für maximal 12 Teilnehmer Platz, entsprechend dem Eingang der Anmeldung. Bei der Anmeldung wird die Hälfte der Kurskosten fällig.

 

Programm:

09:30 Begrüssung mit Kaffee und Gipfeli und kurze Vorstellung

10:00 Theorieteil

11:15 erste Aufbauübungen mit Hund auf dem Übungsplatz mit Übungstrüffel (wir arbeiten mit echten Trüffeln und nicht mit Trüffel-Öl)

12:30 Mittagspause mit Lunch

13:30 Suchübungen im Wald und Baumartenkenntnis (in zwei Gruppen)

15:30 Apèro, unter anderem mit Trüffelspezialitäten

 

Inbegriffen in den Kurskosten sind Kaffee und Gipfeli, Mittagsbuffet und Apèro inklusive Getränke, ausserdem Übungstrüffel, Trüffelwerkzeug und Kursunterlagen

Der Kurs findet bei jeder Witterung statt.

 

Die Anmeldung gilt als definitiv wenn die Hälfte der Kurskosten auf Konto CH48 0079 0042 5804 9386 5 (Pius Bodenmann) eingegangen ist.

 

Der Rest der Kosten wird am Kurstag fällig.  

 

Anmeldung per Mail an pibo@hotmail.ch oder direkt unten beim Formular!

 

Das Kleingedruckte:

· Versicherung ist Sache der Teilnehmer

· Die Anzahlung von 150.- wird mit der Ihrer Anmeldung innert 7 Tagen fällig

· Eine Rückerstattung der Anzahlung ohne Abzug ist nur bis 20 Tage vor dem Kurs möglich

· Danach gilt: Bis 7 Tage vor dem Kurs erhalten Sie 100.- zurück, 50.- werden als Unkostenbeitrag von den Anbietern behalten

· Kurzfristigere Abmeldungen: die Anzahlung wird nicht zurück erstattet und wird von den Anbietern als Unkostenbeitrag behalten.

 

www.trueffelschnueffel.ch

www.pilzzeitung.ch

Anmeldung per Formular

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.


Rundbrief Trüffelfreunde

Liebe Trüffelfreunde,

Ein spannendes Trüffeljahr geht zu Ende. Der Start in die Saison begann bereits sehr früh im Jahr. Schon im Juni und Juli zeigte Bagihra die ersten Trüffel an und ab August ging es richtig los und es wurden immer mehr. Die grosse Trockenheit, die diesen Sommer und Herbst das Wetter dominierte, schien den Trüffel nichts auszumachen. Allerdings gab es in meiner

Trüffelregion keine „Riesen-Trüffel“ zu finden. Doch 200 bis 300g Trüffel waren trotzdem einige dabei. Der September war der ertragsmässig beste Monat. Auch wenn die Qualität je nach Wald zu wünschen übrig liess, war die Fundmenge zufrieden stellend. Bis Mitte Oktober blieben die Funde stabil, dann nahm sie kontinuierlich ab und wurde immer weniger. Ab Mitte November war es dann bereits eine Herausforderung, noch Trüffel in guter Qualität und Grösse, habhaft zu werden. Wintertrüffel gab es in dieser Saison fast keine und die wenigen waren noch kleiner als in anderen Jahren. Jetzt im Januar 2019 sind zwar immer noch Trüffel zu finden, doch in sehr kleinen Mengen und schlechter Qualität.

 

Nicht überall in der Schweiz war die Trüffelsaison so zufriedenstellend wie im Berner Seeland. In der Ostschweiz wurde nur gerade die Hälfte der Menge von 2017 gefunden. Dies lag wohl an den fehlenden Niederschlägen im April, Mai und Juni.

In der vergangenen Saison durfte ich wieder mehreren interessierten Pilz und Trüffelfreunden, in der ganzen Schweiz, die spannende Suche nach den schwarzen Diamanten näher bringen. Diese Kontakte freuen mich jedes Mal sehr. Einerseits macht es Spass, interessierten Menschen mit ihren Hunden, in die Trüffelsuche einzuführen und auf der andern Seite lerne ich dadurch auch immer wieder neue Regionen und Wälder in unserem schönen Land kennen.

 

Im August 2018 gründete ich mein kleine Firma „trueffelschnueffel“ Die erste grössere Herausforderung als Jungunternehmer, war die Planung meines Auftritts am Tulpenzwiebel und Genussmarkt auf Schloss Wildegg. Einen Infostand mit Degustation von Trüffelprodukten und gleichzeitig je zwei

Trüffelexkursionen am Samstag und Sonntag in den Schlosswald, forderten doch sämtliche Ressourcen ein. Der Markt war aber auch ein Höhepunkt der Saison

2018. Bis zu 25 Personen nahmen an den Trüffelexkursionen teil und die Degustation von selbst gebackenem Biobrot mit Trüffelbutter fand regen Anklang.

 

(Siehe Artikel „Bezirksanzeiger Lenzburg“) => nur Website

 

Ein weiterer Höhepunkt war die Ankunft von unserem Lagoto Welpen, Miss Marple dello Spirito del Bosco, gerufen Marple, am 18.Mai. Der kleine Wirbelwind stammt aus der Zucht von Denise Stalder und soll dereinst Bagihra helfen, die Trüffel aufzuspüren.

 

Für das Jahr 2019 sind wieder verschiedene Anlässe geplant.

Am 14.September findet der Trüffelevent bei Jürg Truninger in Hörhausen statt. Für Interessierte: www.erdbeerenundmehr.ch

 

Samstag 21. und Sonntag 22.September ist wieder Tulpenzwiebel und Genussmarkt auf Schloss Wildegg. Ich freue mich, auch im 2019

dabei sein zu dürfen!

 

Für den Samstag 28. September ist ein Trüffelkurs für Einsteiger geplant. Er findet auf dem Areal von AVANCE Hundeausbildung Murten statt. Der Kurs wird von

trueffelschnueffel und Pilzzeitung.ch organisiert und durchgeführt. Wir hoffen auf viele motivierte Teilnehmer.

 

Ich würde mich freuen, euch an einem (oder mehreren) dieser Anlässe begrüssen zu dürfen.

Für die Haupttrüffelsaison, Oktober und November, habe ich noch ein paar wenige Daten frei. Interessierte, die gerne an einem Trüffelspaziergang oder einem Trüffelcoaching

in ihrer Region, oder auch bei mir im Berner Seeland teilnehmen möchten, dürfen sich gerne bei mir melden.


Zeitungsbericht Lenzburger Bezirksanzeiger

«Wer Trüffel finden möchte, muss die Natur und ihre Pflanzen kennen»: Trüffelexperte Pius Bodenmann mit einem Trüffel. Foto: Fabio Baranzin
«Wer Trüffel finden möchte, muss die Natur und ihre Pflanzen kennen»: Trüffelexperte Pius Bodenmann mit einem Trüffel. Foto: Fabio Baranzin

Möriken-Wildegg Der Niederlenzer Trüffelexperte Pius Bodenmann und seine Hündin Pagira gaben am Wochenende mit exklusiven Exkursionen Einblicke in die fantastische Welt der Trüffel.

 

Stefanie Osswald

 

Wer am letzten Wochenende den Stand von Trüffelexperten Pius Bodenmann beim Tulpenzwiebelmarkt auf Schloss Wildegg besuchte, durfte Einmaliges erleben. Zusammen mit seiner Trüffelhündin Pagira lud der im naturnahen Niederlenz aufgewachsene Pilz- und Naturkenner ein auf eine Trüffelexkursion in den nicht weit oberhalb der Burg gelegenen Buchenwald. Und tatsächlich wurden die rund 20 Exkursionsteilnehmer nur etwa 500 Meter waldeinwärts dank der guten Nase des Labradormischlings fündig.

 

Seit jeher üben Pilze eine grosse Faszination auf den Menschen aus. Etliche Mythen ranken sich um diese flüchtigen Gewächse, die weder Pflanze noch Tier sind. Mit bislang weltweit über 100000 beschriebenen Arten gehören Pilze zu den artenreichsten Lebewesen dieser Erde. Alleine in der Schweiz sind etwa 5000 Arten beheimatet. «Um bei dieser Artenfülle den Überblick zu behalten, bedarf es intensiver Studien und Beobachtungen», bestätigt Bodenmann, der sich sein Wissen über Pilze über viele Jahre autodidaktisch angeeignet hat. Der ehemalige Forstwart und heute im Seeland BE lebende Naturfreund kennt die Wälder der Region wie seine Westentasche. Ganz besonders begeistert ihn der Trüffel, eine Schlauchpilzart, dessen Fruchtkörper sich gänzlich unter der Erde versteckt und nur mithilfe eines speziell dafür ausgebildeten Hundes zu finden ist.

 

Heilmittel und Hexenmedizin

Bis ins späte Mittelalter galten die erdigen Knollen des Trüffels nahezu in ganz Europa als Hexenwerk und wie alles aus der Erde Stammende als schädlich für den Menschen. Den am Licht wachsenden Baumpilzen hingegen wurde heilende Wirkung zugeschrieben. Erst die Einfuhr der exotischen Kartoffel im 17. Jahrhundert in die Gebiete nördlich der Alpen weckte ein neues Interesse an der heimischen, aber bisher unbekannten Trüffelknolle.

 

Zunächst glaubte man, beim Trüffel handle es sich um eine einheimische Sorte der Kartoffel. Etymologische Verwandtschaften zeugen noch heute davon. Tatsächlich stand der Begriff «Tartuffel» sowohl für Trüffel als auch für Kartoffel. Beide galten noch lange als rare, begehrte Kuriositäten. Heute finden die Trüffelknollen des Burgundertrüffels vor allem als Delikatesse Verwendung und werden aufgrund der hohen Ansprüche an ihre Sammler auch als schwarzes Gold bezeichnet.

Pius Bodenmann möchte sein exklusives Wissen weitergeben. Bei seinen Trüffelexkursionen erfahren Interessierte alles rund um den Trüffel, über dessen Suche und Lagerung sowie die Weiterverarbeitung dieser raren Delikatesse. Infos dazu findet man unter www.trueffelschnueffel.ch, pibo@hotmail.ch oder unter 0762001027


Interview zur Trüffelsuche

Beitrag vom Tulpenzwiebel- und Genussmarkt auf Schloss Wildegg


Trailer zum Genussmarkt auf Schloss Wildegg


Genussmarkt Wildegg 22+23. September 2018

Ich freue mich, euch am diesjährigen Tulpen- und Genussmarkt auf Schloss Wildegg begrüssen zu dürfen. 



Trüffelseminar mit Matthias Steudler und  Pius Bodenmann

Weitere Infos und Kursangebote unter: www.pilzzeitung.ch


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Pressebericht Thurgauer Tagblatt